Sonntag, 20. November 2011

Port Stephens - Sydney - Kiama

Es steht eine weitere „Feriendestination“ auf unserem Programm: Port Stephens. Man hat dort wirklich die Qual der Wahl. Jede Ortschaft will mehr zu bieten haben als die andere. Die einen werben mit Koalas, die anderen mit den zahlreichen Delfinen, welche in der Bucht beheimatet sind und andere mit Wale. Wir haben uns für Soldiers Point entschieden, da dies in der Nähe von Nelson Bay, der grössten Ortschaft von Port Stephens, liegt und der Caravan Park wunderschön gelegen ist. Wir verzichten auch hier darauf, eine der unzähligen Delfin-Ausflüge zu buchen. Wie schon so oft haben wir erneut das Glück, vom Strand beim Caravan Park aus Delfine beobachten zu können. Gratis und franko und nur wir ganz alleine :-)
Soldiers Point
Wir machen noch einmal einen Abstecher nach Sydney. Auf dem Weg dorthin fahren wir an den grössten Sanddünen der südlichen Hemisphäre vorbei. Wo bei uns in der Ferne Berge aufragen, erblicken wir riesige „Sandhügel“. Ein beeindruckender Anblick. In Sydney machen wir in „unserem“ ersten Caravan Park halt und fühlen uns wie Einheimische und auch „unsere“ Papageien sind noch da. Nachdem wir noch am Vortag in Soldiers Point geschwitzt hatten, kramen wir nun wieder die langen Hosen und den Faserpelz hervor. Die Temperaturunterschiede sind teilweise wirklich enorm, obwohl wir pro Strecke maximal 200 Kilometer zurück legen. Die kalten Temperaturen passen hier wenigstens besser zu den üppigen Weihnachtsdekorationen in den Einkaufspassagen.


Sydney - Weihnachten kann kommen

Schweren Herzens nehmen wir von Sydney Abschied. Der Himmel weint mit uns. Mit dem Regen verzieht sich auch der Rauchgeruch, der aufgrund kontrollierter Buschbrände über Sydney lag und zum Teil den Himmel verdunkelte. Nachdem wir endlich das Verkehrschaos in Sydney hinter uns lassen konnten, folgte eine wunderschöne Strecke Richtung Süden. Einmal mehr standen wir vor der Entscheidung, welchen Weg wir nehmen sollten. Direkt der Küste entlang oder über eine Anhöhe mit atemberaubendem Blick über diesen Küstenabschnitt. Wir haben uns für die Passstrasse entschieden, da uns hier ein gut ausgebauter Highway erwartete. Apropos Autofahren: wir sehnen uns teilweise nach unseren vergoldeten Autobahnen. Die Strassenbeläge sind eine echte Herausforderung und trotzdem ist man locker, äh ich meine maximal, mit 110 Sachen unterwegs *holper enorm*. Das Veloland Schweiz könnte jedoch noch etwas lernen: hier sind die Pannenstreifen hochoffiziell auch Velowege und bei allen Ein- und Ausfahrten steht ein Warnschild, dass man auf die kreuzenden Velofahrer aufpassen soll *leer schluck*.
Point Lookout - leider keine klare Sicht
In Kiama erfahren wir, dass es sich um einen sehr beliebten Ferien- und Wochenendaufenthaltsort für die Einwohner von Sydney handelt. Wir haben das „Glück“ am Wochenende dort zu sein und staunen nur noch, wie voll und kinderfreundlich ein Caravan Park sein kann ;-)
Kiama - Easts Beach - vor dem Ansturm

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen