Weihnachten (und Silvester) verbringen wir in Adelaide, auch uns tut eine kleine „Pause“ gut. Da die Campingplätze überfüllt sind, müssen wir am 26. wechseln. Die erste Hälfte, also Weihnachten, verbringen wir deshalb im Westen von Adelaide, direkt am West Beach. Da die Strände hier stark mit Erosion zu kämpfen haben, ist dies der einzige Strandabschnitt mit Sanddünen, welche laufend wiederhergestellt werden. Der Strand ist entlang der gesamten Küste sehr flach mit feinem Sand. Wirklich ideal zum Baden und Rumplantschen. Da wir von einem Tag auf den anderen von 15 Grad auf 35 Grad und mehr umstellen müssen äh dürfen, ist eine Abkühlung im Meer natürlich jederzeit willkommen. Die beiden Swimmingpools im Caravanpark sind definitiv in den Händen der unzähligen Kinder, was wir lieber so bleiben lassen ;-)
Da der zweite Caravanpark näher beim Stadtzentrum liegen wird, verbringen wir die Zeit vor allem am Meer und im rund 1 Stunde (zu Fuss) entfernten Glenelg, einem bekannten Vorort von Adelaide, wo man sich am weissen Strand trifft oder die Einkaufsstrasse entlang promeniert. Von Glenelg gelangt man auch einfach mit dem Tram direkt nach Adelaide, was wir am ersten Tag nach unserer Ankunft hier machen um noch etwas von der Weihnachtsstimmung in der Stadt mitzubekommen. Das Gewühl in der Haupteinkaufsstrasse ist überwältigend und an jeder Ecke spielte Weihnachtsmusik. Für uns beinahe schon eine Art Kulturschock, da wir mehrheitlich alleine und in der Natur, wo einzig das Meeresrauschen und die Vögel die Stille unterbrechen, unterwegs waren. Wir „flüchten“ deshalb bald wieder nach Glenelg zurück und von dort „nach Hause“.
Obwohl der Caravanpark direkt beim Flughafen liegt, hält sich der Fluglärm in Grenzen, da der Flughafen weniger Verkehr aufweist als beispielsweise Sydney und die Flugzeuge in diverse Richtungen starten und landen. Auf unserem morgendlichen Weg nach Glenelg können wir diese zum Teil beobachten, wie sie nur knapp über die Häuser am Strand starten und vor allem landen. Und für eine solche Wohnlage bezahlt man auch hier locker über eine Million…
Weihnachten wird vor allem am 25. gefeiert und die Wohnwagen und Zelte sind festlich geschmückt. Die Lebensmittel und vor allem Getränke, sprich Bier, welche am Vortag sackweise herbeigeschleppt worden sind, werden nun aufgetischt. Unser Weihnachtsmenü, bestehend aus Salat und Rahmschnitzel mit Nudeln sowie Kirschenkuchen aus dem ... (Insider wissen, wo wir diesen gekauft haben ;-) ), sieht deshalb im Vergleich bescheiden aus, vor allem auch, da wir nicht kistenweise Bier runterschütten (wir können teilweise nur ungläubig staunen, welche Mengen an Bier und in welcher Geschwindigkeit hier konsumiert werden. Am Abend beherrschen teilweise genau 3 Geräusche die Campingplätze: das Zuklappen des Kühlboxdeckels, das Zischen beim Öffnen der Bierflasche und das Klirren der leeren Flasche im Container). Das Wetter verdirbt leider vielen die Weihnachtsparty (zur Erinnerung: diese kann hier draussen gefeiert werden ;-) ). Die Wettervorhersage sagte Sonne bei 36 Grad voraus, doch in Wahrheit sind es definitiv keine 30 Grad, vereinzelte Regenschauer und ein stürmischer Wind (später erfahren wir, dass es in Melbourne und Sydney noch stärker gestürmt und zu diversen Schäden geführt hat). Das Wetter will sich wohl bei allen Weihnachtsmännern entschuldigen, welche am Vorabend bei schwüler Hitze die Geschenke verteilen mussten…







































