Montag, 19. Dezember 2011

Great Ocean Road

Uns erwartet nun ein besonderes Highlight: eine der schönsten, wenn nicht die schönste, Küstenstrasse der Welt. Die Great Ocean Road beginnt von Melbourne her gesehen in Torquay und endet in Allansford. Der Himmel ist wolkenlos und dank nicht allzu dichtem Verkehr können wir Melbourne nach einem kurzen Einkaufstopp zügig verlassen. Die Strasse windet sich eng und zum Teil sehr kurvig der Küste entlang mit regelmässigen Abstellplätzen, von wo man die unbeschreiblichen Felsformationen und die heran donnernden Wellen fotografieren kann. Neben weiteren Motorhomes und Caravans sind auch viele Busse mit mehrheitlich asiatischen Touristen unterwegs. Zum Teil sind die Parkplätze überbelegt, so dass wir zum Teil aufs Anhalten verzichten (einmal im Halteverbot stehen wäre beinahe schon einmal zu viel gewesen…). Konnten trotzdem einige annehmbare Fotos direkt aus dem fahrenden Auto schiessen und die berühmtesten Felsenformationen erwarteten uns ja erst auf dem zweiten Abschnitt unserer Fahrt.



Nach einem kurzen Spaziergang und Kaffeestop in Lorne, wo wir während unserer letzten Australien-Reise schon mal nächtigten, nehmen wir die letzten Kilometer bis Apollo Bay „unter die Räder“. Der Caravan Park liegt direkt am Meer und ist terrassenförmig angelegt. Die Aussicht ist einmal mehr unbeschreiblich. Das kleine Touristendörfchen ist im Moment noch ausgestorben und wir geniessen die Ruhe vor dem Ferienansturm bei langen Spaziergängen am Strand und zu nahegelegenen Aussichtspunkten.

Apollo Bay - Das Gewitter verzieht sich
Kaffeekunst in Lorne


Apollo Bay
Unser nächstes Ziel ist Warrnambool. Doch das eigentliche Ziel ist natürlich der zweite Abschnitt der Great Ocean Road mit den berühmten Felsformationen: 12 Aposteln, (die Überbleibsel der) London Bridge, Loch Ard Gorge, The Grotto etc. Leider meint es Petrus einmal mehr nicht so gut mit uns und wir müssen uns mit Nieselregen und Bewölkung zufrieden geben. Der Anblick der diversen Naturschönheiten ist trotzdem beeindruckend und da wir früh unterwegs sind, finden wir auch überall problemlos Platz für unser „Schiff“ und sind die meiste Zeit allein unterwegs.
Aha!?! ;-)
12 Aposteln
London Bridge
The Grotto
Warrnambool ist eher ein Durchgangs- und weniger ein Ferienort, wo man länger verweilt. Auf dem Campingplatz ist ein ständiges Kommen und Gehen, sogar mitten in der Nacht. Wir besuchen das nahegelegene Flagstaff Hill Museum: ein maritimes Dorf aus den Gründerzeiten. Auch dieses Dorf erinnert wieder an Ballenberg. Auch diese Sehenswürdigkeit ist noch ausgestorben, so dass wir bestimmen können, wann der Infofilm für uns gestartet werden soll. Auch die in Originalkostüme gekleideten „Einwohner“ sind mehrheitlich noch im Winterschlaf. Einzig in der Bank werden wir freundlich empfangen und nachdem wir gezwungenermassen preisgegeben hatten, dass wir aus der Schweiz stammen, meinte die Dame, sie könne wohl darauf verzichten, uns etwas über Banken zu erzählen…
Flagstaff Hill Museum
Flagstaff Hill Museum
Strand von Warrnambool 
Blick über Warrnambool mit Lake Petrobe

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